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Programm
Moderation Referate künstlerische Projekte Workshops
30.11. | 01.12.2007
Mathias Bucksteeg, *1966
Geschäftsführer, Deekeling Arndt Advisors in Communications GmbH, Düsseldorf
 
Wandel und Gesundheit.
 
 
Wolf Lotter, *1962
Journalist und Autor, Entwicklungschef brand eins, Berlin, Hamburg
 
Illusions-Krankheit
Die endlosen Reformen des deutschen Gesundheitssystems beseitigen den wirklichen Erreger des Problems nicht: Die Illusion eines nie begrenzbaren Sozialstaats zu erträglichen Kosten. Medizin wird teurer, nicht billiger, weil Menschen länger leben und mehr erwarten. Dabei ist Selbstverantwortung immer noch eine Minderheitsposition. Viele behandelte „Krankheiten“, sagen Gesundheitsökonomen, sind gar keine, sondern Reaktion auf die Forderungen von Patienten nach umfassendster Betreuung. Besondere Schieflage herrscht bei den Ausgaben für Gesundheit, die nach wie vor geringer sind als etwa die für Modeartikel pro Kopf und Bürger. Die These: Wer dreimal nach Mallorca fliegt, kann der nicht auch mehr für seine Gesundheit bezahlen? Zumal das System nicht halten kann, was es verspricht?
 
 
Prof. Dr. Johannes Siegrist, *1943
Professor für Medizinische Soziologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
 
Wie aus Kränkungen Krankheiten werden – Anerkennungsverluste in modernen Organisationen und Krankheitsfolgen
Soziale Vergleiche sind wesentliche Quellen von Wohlbefinden wie auch Anerkennungsverlusten. Dies gilt besonders in modernen Arbeitsprozessen. Fehlende Belohnung (Karriere, Bezahlung, Arbeitsplatzsicherheit) für intensive Anstrengungen wird als Gratifikationskrise erlebt und kann Ursache psychischer und organischer Erkrankungen sein. Dies ist vom Autor in internationalen Längsschnittstudien vor allem für Herzkreislauf- Erkrankungen nachgewiesen worden. Messansätze und Präventionsmaßnahmen werden diskutiert.
 
 
Prof. Dr. Evangelia Demerouti, *1970
Professorin für Sozial- und Organisationspsychologie, Universiteit Utrecht
 
Burnout und Arbeitsengagement im Arbeitsanforderungen-Arbeitsressourcen-Modell
Die Präsentation gibt eine Übersicht über den Stand der Forschung zum Arbeitsanforderungen-Arbeitsressourcen-Modell. Die erste Grundannahme des Modells ist, dass es in jeder Berufsgruppe unterschiedliche Faktoren für die Entstehung von Burnout oder Arbeitsengagement gibt, welche aber in zwei breiten Kategorien zusammengefasst werden können: Arbeitsanforderungen und Arbeitsressourcen. Die zweite Annahme des Modells ist, dass die Entwicklung von Burnout und Arbeitsengagement eine Folge von unterschiedlichen Prozessen ist, die näher zu beleuchten sind.
Zusätzlich wird in der Präsentation eingegangen auf differentielle Zusammenhänge zwischen Arbeitsanforderungen und Arbeitsressourcen, zwischen Burnout bzw. Arbeitsengagement und Konsequenzen wie Fehlzeiten und Arbeitsleistung. Befunde von Längsschnittuntersuchungen und Untersuchungen basierend auf objektiven Indikatoren werden diskutiert. Schließlich werden praktische Implikationen sowie Empfehlungen für weitergehende und zukünftige Forschung präsentiert.
 
 
Prof. Dr. Stefan Bornstein, *1961
Direktor, Medizinische Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden
 
Prävention durch Integration körpereigener Prozesse
Unter dieser Überschrift sollen wirtschaftliche, soziale und medizinische Aspekte der "Diabetesepidemie", ihre Folgen und neue Präventionsansätze vorgestellt und diskutiert werden.
 
 
Niels Pfläging, *1971
Direktor, Beyond Budgeting Round Table (BBRT)
Präsident, Beratungshaus MetaManagement Group São Paulo
 
Führen mit flexiblen Zielen: Den Wandel zur agilen Netzwerkorganisation gestalten. Jetzt.
Niels Pfläging hat in den letzten Jahren zahlreiche Unternehmen kennengelernt, die jenseits starrer Zahlenvorgaben und Budgets flexibel handeln. Er entwirft ein neues Steuerungsmodell für Unternehmen, das „an die Stelle von Weisung und Kontrolle, Macht per Organigramm, starren Zielvorgaben, leistungsorientierter Bezahlung und Plan-Ist-Vergleichen tritt“. Eigentlich wirbt er gleich für ein neues Verständnis von Mitarbeitermotivation, Leistung und Verantwortung. Im Mittelpunkt steht der selbstmotivierte Mitarbeiter, der dem Unternehmen mit Höchstleistung dient.
 
 
      Stimmungsbild (pdf)       TUD Universitätsjournal (pdf)       TUD Absolventenmagazin (pdf)       Wolf Lotter:
"Wenn ich Gesundheit und Politik höre"
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